Kupferindustrie trägt derzeit erhebliche Kostensteigerungen

Derzeit trägt die Kupferindustrie erhebliche Kostensteigerungen. Die Gründe: Stark gestiegene Energiekosten, verdreifachte Preise für CO2-Zertifikate, deutlich höhere Frachtraten und nicht zuletzt die hohen Tarifabschlüsse in der Metall- und Elektroindustrie. Vor diesem Hintergrund muss MKM einen Teil der Kostensteigerungen an die Kunden weitergeben.

Die aktuellen Daten des Bundesverbands der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) haben bestätigt, was wir seit Monaten im Einkauf sehen: Die Energiepreise sind dramatisch gestiegen: Für das Lieferjahr 2017 bezahlten Unternehmen im Durchschnitt rund 30 Euro für eine Megawattstunde Strom, 2018 waren es mehr als 50 Euro. Eine Steigerung um satte 66%. Daneben sind auch fossile Brennstoffe wie Kohle und Gas deutlich teurer geworden. Nicht zuletzt hat sich im Emissionsrechtehandel der Preis für CO2-Zertifikate in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdreifacht. Zu den ohnehin deutlich höheren Frachtraten kommen ab 1. Januar 2019 noch höhere Mautkosten: Am 18. Oktober 2018 hat der Bundestag eine Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes beschlossen. Mit der Neuregelung sollen der Vorlage zufolge in den Jahren 2019 bis 2022 Mehreinnahmen in Höhe von 4,16 Milliarden Euro erzielt werden. Nach aktuellen Angaben der Spediteure bedeutet für ein durchschnittliches Fernverkehrsfahrzeug mit 4 Achsen und mehr als 18 t zulässige Gesamtmasse die Mauterhöhung um 7,0 Cent eine Steigerung der Fahrzeugkosten um 5,7 % oder knapp 9.000 € pro Jahr.

Insgesamt sorgen also zahlreiche, von MKM nicht beeinflussbare, Einzelfaktoren für erhebliche Kostensteigerungen. MKM bittet seine Kunden daher um Verständnis für notwendige Preisanpassungen.

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Über die KME:

Mit Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA ist die KME SE einer der weltweit größten Hersteller von Erzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen für innovative und intelligente Produktlösungen. Abgestimmt auf die jeweiligen individuellen Anforderungen der Kunden erfolgt der Vertrieb über ein weltweites Vertriebsnetz. Die von der IntekGroup Spa geführte KME SE wird durch ein europäisches Management geleitet. Die KME Mansfeld GmbH hat bedeutenden Anteil an der Technologieführerschaft der KME für Kupfer- und Messinghalbzeuge. Am Standort in Hettstedt fertigt die KME ein umfassendes Portfolio von Drähten, Bändern, Rohren, Stangen und Blechen.